Selber schreiben?

Lassen Sie sich nicht abhalten. Ich unterstütze Sie gerne beim Seminar im Goldeggverlag

Kraut des Monats - der Beifuß

Im Kochlesebuch findet er Beachtung, als Verdauungshilfe für all die fetten Speisen der Raunächte, auch als Bestandteil einer Kräutersalzmischung zum Selbermachen.

Aber insgesamt ist es ein Wunderkraut. Besonders der einjährige, bei uns allerdings selten zu finden. Wer dazu mehr wissen will, ein link zur Empfehlung. Im Herbst wird geerntet.

Auch als Rauschfördernde Beigabe zu Bier liebten ihn unser Vorfahren, als Aphrodisiakum liebten es die Griechen. Tschornobyl heißt das Kraut auf Ukrainisch. Gegen atomare Unfälle war es hilflos.

Kraut des Monats - der Speik

Die Zeit zwischen 15. August bis 8. September, also zwischen großem und kleinem Frauentag (beide sind Marienfeiertage) gilt als beste Zeit, um den Speik zu ernten. Er ist ein Baldriangewächs und dient zum Räuchern während der Raunächte. Es ist seine Wurzel, die den intensiven Baldriangeruch verbreitet und muss sehr achtsam geerntet werden. Früher ließ man Wiesen, wo er geerntet wurde, jahrelang unberührt, damit sich der Bestand regenerieren konnte.

Ein neues Buch entsteht

Im Herbst erscheint

Raunächte II – Das Koch-Lesebuch

Alte Küchenweisheiten und wärmende Geschichten für winterliche Zwischenzeiten

Den Rezepten, für die im ersten Buch keine Seiten mehr übrig waren, widme ich in diesem alle Aufmerksamkeit. Um sie herum gibt es 12 neue Märchen, speziell auf das gemeinsame Genießen ausgerichtete Texte zu Brauchtum aber auch ganz persönliche Geschichten zu weihnachtlichem Genuss. Aus dieser Perspektive beleuchte ich auch die numerologische Aussagekraft der Namen von Gebäck und Speisen. Und ein überraschendes Detail aus dem Leben der berühmten Schauspielerin Audrey Hepburn und warum sie hausgemachte Sachertorte bekam.

Percht und Holla bewegen sich - im wahrsten Sinne des Wortes - durch das Buch, denn diesmal finden sich auch Illustrationen mehrerer Künstlerinnen auf den Zwischenseiten, sie erzählen von der Macht der Wilden Weiber, die in diesen Tagen unterwegs sind.

Moderne Essgewohnheiten werden reflektiert und ergänzt mit Anmerkungen zur Auswirkung der oft üppigen Speisen auf den Körper. Denn zum Schutz gegen die Messer der Percht, die ihre Gebote Missachtenden die Bäuche aufschlitzte, wurde viel Fettes gegessen. 

Die Raunächte kommen wieder, ein neues Buch für die Mußestunden in diesen Zwischenzeiten sollte nicht fehlen!

Mehr im Katalog des Goldegg Verlages

Pdf Presseaussendung zum Vorgängerbuch
presseinformation-farkasch-raun-chte-goldegg-verlag-ang.pdf (295 KB)

Die Wilden Weiber - zuhören

Video der Lesung bei "à la Mode"

Raunächte - ein Hauch von Geheimnis zwischen den Zeiten

Buchbesprechung auf Frauenweisheit

Artikel auf "mein bezirk"

Buchvorstellung im Blog der Villa Natura

Buchbesprechung "buchnotizen" aus Deuschland und noch ein Hinweis aus dem Nachbarland

Pdf Artikel Tiroler Tageszeitung v. 1. Jänner
Über die Kunst der Entschleunigung
tiroler-tz-1.pdf (0.4 MB)

Pdf Artikel Tiroler Tageszeitung v. 1. Jänner Fortsetzung
tiroler-tz-1-2.pdf (0.9 MB)

Märchen und Vorlesen auf Bestellung

Titelseite Buch

Gerne lese ich auf Ihrer Feier, melden Sie sich für Terminvereinbarung und Konditionen. 

Übrigens: Ich verfasse auch Märchen auf Bestellung, für Sie persönlich, ein ganz persönliches für einen lieben Menschen, dem Sie es gerne schenken möchten. Oder z.B. für Ihr Unternehmen. Eines, das auf diese Weise entstanden ist, geschrieben für RAM-Consulting, wird auch in meinem Kochlesebuch veröffentlicht. (ab Mitte Oktober).

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Online-Glossar zu speziellen Namen und Begriffen im Buch

Im Buch verwende ich etliche Spezialausdrücke und -namen.

Das Glossar hätte zu viele Druck-Seiten beansprucht, weshalb die Erklärungen online nachzulesen sind.

Sie finden diese hier alphabetisch gelistet:

 

Auszug:


Alwislied Götterlied der Lieder Edda, dichterischer Wettstreit zwischen Thor und dem Zwerg A.

Archetypus Ur-, Musterbild, im kollektiven Unterbewusstsein verankertes Idealbild

Hel: Göttin der Unterwelt. Sie beherrscht das Totenreich unter einer der Wurzeln > Yggdrasils, der Weltenesche, des Lebensbaumes. Sie ist die Tochter > Lokis und der Riesin Angrbroda

weiter zum Glossar...

Raunächte - was Sie im Buch nicht finden werden, aber ebenso spannend ist

An dieser Stelle finden Sie Texte, die in meinem Buch: Raunächte – über Wünsche, Mythen und Bräuche, Märchen für Erwachsene" keinen Platz mehr fanden. Ergänzende Informationen oder Geschichten, die  erst nach Drucklegung den Weg zu mir fanden wurden teilweise zu neuem Material für das aktuell entstehende Buch Raunächte II - ein Kochlesebuch (s.o.)

Nachfolgend eine Leseprobe, eine Geschichte für den Tag nach den Raunächten, den 6. Jänner, an dem in unserer Zeit das Fest der "Heiligen Drei Könige" gefeiert wird.

Die Percht ist mit ihrer Wilden Jagd wieder in ihr Reich gezogen, das Treiben der Zeiten zwischen den Zeiten ist zu Ende, so wird es erzählt. In Österreich ist dieser Tag  ein Feiertag, kurze Ruhepause, bevor der Alltag wieder beginnt.

 

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie dieses Märchen, vielleicht macht es Lust auf die 15 anderen, die im Buch zu den Raunächten zu lesen sind. Gerne können Sie es direkt bei mir bestellen, ich schicke es mit persönlicher Widmung zu. Erschienen im Goldeggverlag. € 19,95 zzgl. Versand  € 4,- (Inland), ISBN 978-3-902991-85-0

Master the Art oder das Spiel der Elemente (Leseprobe )

Urgewalten sind unsre Gefährten, der Himmel ist unser Zelt, die Erde unsere Zuflucht.

(Eigen-Zitat aus dem ersten Märchen-Text des Buches, quasi ein Manifest der Raunächte)

 

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. ©Isabella Farkasch

Er war ein Steinblock. Lehmig umschmeichelt ragte er aus der Erde, seiner Gefährtin. Beide warteten geduldig, dass jemand sie finden und sich in sie beide verlieben würde. Denn sie waren schon eins und untrennbar miteinander verbunden. So zumindest dachte der eine von der anderen und die andere vom einen. Sie stütze seine Basis, die tief in den Berg hinabreichte, beide wurden umspielt von der Luft.

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6. Jänner, Epiphanie; Ende der Raunächte, vorausschauender Überblick auf das gesamte Jahr

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. ©Isabella Farkasch

 

Der 6. Jänner zählt nicht mehr zu den Rauhnächten. Er kann aber auch, als 13. Tag, symbolisch für Christus gesehen werden, der als dreizehnter mit seinen zwölf Aposteln die Botschaft der Wandlung (Transformation = 13) zur Liebe in die Welt brachte. Es ist das Fest der Epiphanie, der Erscheinung des Herrn, orthodoxe Christen feiern Weinachten an diesem Tag , in Italien bringt die Befana den Kindern Geschenke. Es gibt 12 Monate, 12 Sternzeichen des Tierkreises, alte Maßeinheiten wie das Dutzend basieren auf der 12. Die 13 steht also für die Kraft außerhalb der Norm, mit ihr endet alles und erneuert sich gleichzeitig, der Phönix verbrennt und steigt neugeboren aus seiner Asche empor.

Diese quasi 13. Rauhnacht erlaubt angeblich eine Gesamtprognose für das gerade neu geborene Jahr. Deshalb seien an dieser Stelle einige Rituale und Orakel-Methoden geschildert, die eher für bereits erfahrene Raunachtsübende eine Anregung sein können, aber vermutlich sind sie einfach nur schrullige Geschichten, ein guter Start in die Zeit des Faschings.

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Nächste Lesungen - Glücksgefühle tanken mit Märchen für die Zeit zwischen den Zeiten:


Der Lesereigen ist seit 9. März abgeschlossen, auf Wunsch komme ich aber jederzeit gerne zu Ihnen. Anfragen

Für das neue Buch können Sie bereits vormerken:

9. November, 19 h Club Epicur/Café Philosophicum im Melarium, 3400 Klosterneuburg, Wasserzeile 13.

Mit Märchen zum Honig, Wissenswertes über Bienen und was mit ihrem goldenen Schatz so alles gebacken wird für die Zeiten der Percht und der Wilden Jagd

18. November (Ladies only) 9 h, Autorinnengespräch beim "Author's Touch", dem Business Frühstücksevent von Frau im ÖGV. Thema: ein Buch - eine Expertin?

30. November, Buchpräsentation bei Thalia Mariahilferstraße, 1060 Wien

 

weitere Termine in Planung:

Herbst (Termin noch offen) bei La Pura in Gars am Kamp (Ladies only)

Lila Lounge an einem Mittwochabend im November oder Dezember bei Betrice Floh, 1180 Wien, Gersthoferstr. 103

Ein Termin mit Kochevent ist in Planung bei kochen.at

Im Jänner bei Bäckerei Schmidler, Eberstalzell

 

Mit Freude überreiche ich Ihnen mein Buch im Austausch gegen € 19,95, auf Wunsch mit Widmung, bei Versand kommt die Portogebühr (4,60 innerhalb Österreichs) dazu.

 

Hinweis: Seminar zur Technik des intuitiven Schreibens, im Goldeggverlag, 14. und 21. Oktober, jeweils 14 - 18 h Mehr Info folgt, Anfrage + Anmeldung jederzeit möglich.

mehr zum Schnupper-Lesen, Zitate aus dem Buch -

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. ©Isabella Farkasch

 

„Es waren genau 11 Tage und 12 Nächte, die sie nicht kontrollieren konnte. Wie eine Glucke suchte sie alljährlich die 12 wilden Gesellinnen – man nannte sie Rauhnächte - zu bändigen, doch jedes Jahr entwischten sie und trieben ihr Wesen fern von Gesetz und Anstand. Alljährlich musste sich die Zeit Moralapostel anhören, die sich beschwerten, dass das keine Art sei, dass so ein Beispiel die Jungen auf schlimme Gedanken bringen könne und was sich Kleinbürger sonst noch gern zusammenängstigen, wenn sie soliden Boden unter den Füßen zu verlieren glauben.“
Es waren dieselben, die immer an ihr herumnörgelten: dass sie früher viel besser gewesen sei, dass die Sitten verfielen, schneller als sie verging (als ob das ihre Schuld gewesen wäre!), dass auf sie kein Verlass sei, weil alles Mögliche mit ihr vergeht, und, obwohl sie unerbittlich verrann, sie mitunter einfach stillstand, die tickenden Uhren verhöhnend, die ihren Lauf abbildeten. (aus Als die Zeit beinahe am Ende gewesen wäre, Märchen zum 31. Dezember, 7. Raunacht)