Dezember - Gewürz des Monats: Zimt

Wussten Sie, dass es 270 Zimtarten gibt? Und dass nur zwei Sorten für unser heimisches Backen relevant sind, die wiederum botanisch gesehen zwei völlig verschiedene Arten sind?

Beide enthalten sie Zimtaldehyd, die eine Sorte kommt aus China, die andere aus Sri Lanka (früher Ceylon genannt). Die ist sogar Medizin! Deshalb bekommt man Cinnamomum zeylanicum auch in der Apotheke, aber gut sortierte Drogerien führen ihn ebenfalls. Mehrere hundert Wirkstoffe sind verantwortlich dafür, dass Zimt nicht nur köstliche Speisen, besonders in der Weihnachtszeit, verfeinert, er soll auch den Blutfettspiegel verbessern, den Kreislauf anregen, die Blutgefäße schützen und den Blutdruck senken. Dazu braucht es aber 1/2 Kg täglich, nach 40 Tagen soll lt. Sportmediziner Dr. Feil die Wirkung bemerkbar werden. Zimt gehört auch zu den wärmenden Gewürzen, deshalb lieben wir Glühwein oder Punsch. 

Mehr dazu und Rezepte, für die Zimt unerlässlich ist, finden Sie im Raunachts-Kochlesebuch. Oder verschenken Sie es, wenn Sie jemandem eine Freude machen wollen.

Kraut des Monats - der Beifuß

Im Kochlesebuch findet er Beachtung, als Verdauungshilfe für all die fetten Speisen der Raunächte, auch als Bestandteil einer Kräutersalzmischung zum Selbermachen.

Aber insgesamt ist es ein Wunderkraut. Besonders der einjährige, bei uns allerdings selten zu finden. Wer dazu mehr wissen will, ein link zur Empfehlung. Im Herbst wird geerntet.

Auch als Rauschfördernde Beigabe zu Bier liebten ihn unser Vorfahren, als Aphrodisiakum liebten es die Griechen. Tschornobyl heißt das Kraut auf Ukrainisch. Gegen atomare Unfälle war es hilflos.

August/September - Kraut des Monats: der Speik

Die Zeit zwischen 15. August bis 8. September, also zwischen großem und kleinem Frauentag (beide sind Marienfeiertage) gilt als beste Zeit, um den Speik zu ernten. Er ist ein Baldriangewächs und dient zum Räuchern während der Raunächte. Es ist seine Wurzel, die den intensiven Baldriangeruch verbreitet und muss sehr achtsam geerntet werden. Früher ließ man Wiesen, wo er geerntet wurde, jahrelang unberührt, damit sich der Bestand regenerieren konnte.

Pdf Artikel Tiroler Tageszeitung v. 1. Jänner
Über die Kunst der Entschleunigung
tiroler-tz-1.pdf (0.4 MB)

Pdf Artikel Tiroler Tageszeitung v. 1. Jänner Fortsetzung
tiroler-tz-1-2.pdf (0.9 MB)

Märchen auf Bestellung

Titelseite Buch

 

Übrigens: Ich verfasse auch Märchen auf Bestellung, für Sie persönlich, ein ganz persönliches für einen lieben Menschen, dem Sie es gerne schenken möchten. Oder z.B. für Ihr Unternehmen. Eines, das auf diese Weise entstanden ist, geschrieben für RAM-Consulting, ist im Raunachts-Kochlesebuch veröffentlicht.

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Raunächte - was Sie im Buch nicht finden werden, aber ebenso spannend ist

An dieser Stelle finden Sie Texte, die in meinem Buch: Raunächte – über Wünsche, Mythen und Bräuche, Märchen für Erwachsene" keinen Platz mehr fanden. Ergänzende Informationen oder Geschichten, die  erst nach Drucklegung den Weg zu mir fanden wurden teilweise zu neuem Material für das aktuell entstehende Buch Raunächte  - ein Kochlesebuch (s.o.)

Nachfolgend eine Leseprobe, eine Geschichte für den Tag nach den Raunächten, den 6. Jänner, an dem in unserer Zeit das Fest der "Heiligen Drei Könige" gefeiert wird.

Die Percht ist mit ihrer Wilden Jagd wieder in ihr Reich gezogen, das Treiben der Zeiten zwischen den Zeiten ist zu Ende, so wird es erzählt. In Österreich ist dieser Tag  ein Feiertag, kurze Ruhepause, bevor der Alltag wieder beginnt.

 

Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie dieses Märchen, vielleicht macht es Lust auf die 15 anderen, die im Buch zu den Raunächten zu lesen sind. Gerne können Sie es direkt bei mir bestellen, ich schicke es mit persönlicher Widmung zu. Erschienen im Goldeggverlag. € 19,95 zzgl. Versand  € 4,- (Inland), ISBN 978-3-902991-85-0

Leseprobe "Zur Nacht - traumhaft schöne Märchen für Erwachsene" - ab Okt. 17 im Handel

 

Master the Art oder das Spiel der Elemente


Urgewalten sind unsre Gefährten, der Himmel ist unser Zelt, die Erde unsere Zuflucht.

(Eigen-Zitat aus dem ersten Märchen-Text des Buches, quasi ein Manifest der Raunächte)

 

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. ©Isabella Farkasch

Er war ein Steinblock. Lehmig umschmeichelt ragte er aus der Erde, seiner Gefährtin. Beide warteten geduldig, dass jemand sie finden und sich in sie beide verlieben würde. Denn sie waren schon eins und untrennbar miteinander verbunden.

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6. Jänner, Epiphanie; Ende der Raunächte, vorausschauender Überblick auf das gesamte Jahr

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. ©Isabella Farkasch

 

Der 6. Jänner zählt nicht mehr zu den Rauhnächten. Er kann aber auch, als 13. Tag, symbolisch für Christus gesehen werden, der als dreizehnter mit seinen zwölf Aposteln die Botschaft der Wandlung (Transformation = 13) zur Liebe in die Welt brachte. Es ist das Fest der Epiphanie, der Erscheinung des Herrn, orthodoxe Christen feiern Weinachten an diesem Tag , in Italien bringt die Befana den Kindern Geschenke. Es gibt 12 Monate, 12 Sternzeichen des Tierkreises, alte Maßeinheiten wie das Dutzend basieren auf der 12. Die 13 steht also für die Kraft außerhalb der Norm, mit ihr endet alles und erneuert sich gleichzeitig, der Phönix verbrennt und steigt neugeboren aus seiner Asche empor.

Diese quasi 13. Rauhnacht erlaubt angeblich eine Gesamtprognose für das gerade neu geborene Jahr. Deshalb seien an dieser Stelle einige Rituale und Orakel-Methoden geschildert, die eher für bereits erfahrene Raunachtsübende eine Anregung sein können, aber vermutlich sind sie einfach nur schrullige Geschichten, ein guter Start in die Zeit des Faschings.

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mehr zum Schnupper-Lesen, Zitate aus dem Buch -

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. ©Isabella Farkasch

 

„Es waren genau 11 Tage und 12 Nächte, die sie nicht kontrollieren konnte. Wie eine Glucke suchte sie alljährlich die 12 wilden Gesellinnen – man nannte sie Rauhnächte - zu bändigen, doch jedes Jahr entwischten sie und trieben ihr Wesen fern von Gesetz und Anstand. Alljährlich musste sich die Zeit Moralapostel anhören, die sich beschwerten, dass das keine Art sei, dass so ein Beispiel die Jungen auf schlimme Gedanken bringen könne und was sich Kleinbürger sonst noch gern zusammenängstigen, wenn sie soliden Boden unter den Füßen zu verlieren glauben.“
Es waren dieselben, die immer an ihr herumnörgelten: dass sie früher viel besser gewesen sei, dass die Sitten verfielen, schneller als sie verging (als ob das ihre Schuld gewesen wäre!), dass auf sie kein Verlass sei, weil alles Mögliche mit ihr vergeht, und, obwohl sie unerbittlich verrann, sie mitunter einfach stillstand, die tickenden Uhren verhöhnend, die ihren Lauf abbildeten. (aus Als die Zeit beinahe am Ende gewesen wäre, Märchen zum 31. Dezember, 7. Raunacht)

Wintersonnenwende - Rückkehr des Lichts - die alten Mythen

Leseprobe, aus aktuellem Anlass (Wintersonnenwende) nur kurze Zeit an dieser Stelle lesbar:

 

Mit der Wiederkehr der Sonne kehrt auch die Gewissheit einer neuen Ernte wieder. Weil das Himmelswesen aber so launenhaft seine Strahlen zur Erde sendet, entstanden in allen Kulturen Mythen dazu, die häufig Ähnlichkeiten aufweisen....

 

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